Die Münzen der Perth Mint

Die australische Perth Mint hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur durch ihren Verkaufsschlager, das Goldkänguru, als feste Größe am Edelmetallmarkt etabliert, ihre Münzen sind vor allem auch durch die Entwicklung innovativer Produkte zu äußerst beliebten Alternativen bei Anlegern und Sammlern geworden.

Hierbei hat man es perfekt verstanden, eine Brücke zwischen klassischen Anlagemünzen und modernen Sammlermünzen zu bilden. Wer nach einer seriösen Alternative zu Krügerrand und Maple Leaf sucht, wird bei den Gold- und Silbermünzen der australischen Produktionsstätte definitiv fündig. Der Vorteil – die Münzen der Mine sind mittlerweile international ebenso akzeptiert, wie Krügerrand oder American Eagle. Und nicht zuletzt sei gesagt, dass die Münzen der Mine vor allem durch ihr gelungenes und wunderschönes Design ins Auge stechen und sich so von der Konkurrenz abheben.
Wir möchten Ihnen in diesem Blog die wichtigsten Münzserien der Perth Mint vorstellen und Ihnen so einen Überblick verschaffen.

Känguru

sparing-edelmetalle-kaenguruh-nugget-gold-1oz-2016-vornBeginnen wir mit der wohl bekanntesten Münze der Mine. Die Känguru Goldmünze wird seit dem Jahr 1986 geprägt. In den ersten vier Jahren war zunächst das „Welcome Stranger“ Emblem auf der Münze abgebildet. Dies ist auch der Grund, warum die Münze nach wie vor von vielen als Nugget bezeichnet wird. Seit dem Jahr 1990 ist auf der Vorderseite der Münze das typische Känguru zu sehen. Die Münze war die erste, welche durch das jährlich wechselnde Motiv einen Sammlerwert mit sich brachte, sich preislich jedoch an den üblichen Bullionmünzen orientierte. Letzterer Fakt wird dadurch verstärkt, dass die Münze seit dem Jahr 2008 in einer 999,9er Feinheit geprägt wird. Die Känguru Goldmünze gehört zu den umsatzstärksten Bullionmünzen am Markt.

sparing-edelmetalle-kaenguru-silber-2016-vornUmso verwunderlicher ist es, dass man sich erst im Jahr 2016 dazu entschied, die Münze auch in Silber herauszugeben. Sofort nach Verkaufsstart konnte sich das Silber Känguru neben Maple Leaf und Wiener Philharmoniker in die Top 3 der am häufigsten bestellten Silbermünzen einreihen. Das Besondere an der Münze ist, dass sie, neben der kanadischen Maple Leaf, als einzige Silbermünze eine Feinheit von 999,9/1000 vorweisen kann. Sie ist damit nicht nur eine der günstigsten Anlagemünzen, sondern vom Prägestandard her einer der hochwertigsten. Die jährlich wechselnden Känguru Motive erfreuen sowohl Sammler als auch Anleger gleichermaßen und geben der Münze einen zusätzlichen Reiz.

Kookaburra

sparing-edelmetalle-kookaburra-silber-1-oz-2016-vornDie Kookaburra Silbermünze wird seit dem Jahr 1990 geprägt. Die begrenzte Stückzahl von 300.000 Exemplaren pro Jahr hat der Münze einen hohen Sammlerwert verschafft. Im Jahr 2011 wurde dieser aufgrund der hohen Nachfrage auf 500.000 Exemplare erhöht. Den eigentlichen Reiz der Münze machen jedoch die jährlich wechselnden Motive des berühmten australischen Eisvogels aus.
sparing-edelmetalle-kookaburra-silber-1kg-2015-vornZunächst nur als 1 Unzen Münze geplant, brachte man bereits im Folgejahr der Erstausgabe eine 2 oz. Version, 10 oz. Version sowie eine 1 kg Version der Münze heraus. Letztere erfreut sich dabei in unserem Shop besonders großer Beliebtheit. Kein Wunder, die 1 kg Münzen sind nicht nur preislich sehr attraktiv, sondern haben auch ein eindrucksvolles Äußeres und bieten einiges an Gewicht in der Hand. Erfreulich für Anleger ist, dass sich die Münze dennoch nicht als Sammlermünze versteht, sondern preislich nur geringfügig teurer als die üblichen Bullionmünzen ist. So ist die 1 Unzen Version der Münze im Erscheinungsjahr in der Regel nur ca. 1,50 € teurer als beispielsweise ein Wiener Philharmoniker. Ältere Jahrgänge hingegen, zum Beispiel jene aus den neunziger Jahren, erzielen Preise von über 33 € pro Unze. Dies entspricht einer Wertsteigerung von fast 100 % im Verhältnis zum aktuellen Silber Spot.

Koala

sparing-edelmetalle-koala-silber-1kg-2015-vornDer Koala ist eine verhältnismäßig junge Silbermünze, welche dem Vorbild des Kookaburra folgt. Im Jahr 2007 erschien der erste Jahrgang der Münze zunächst nur in der Größe eine Unze, seit 2008 hat man das Portfolio um diverse andere Stückelungen erweitert. Unter anderem ist auch der Koala in der allseits beliebten Größe 1 kg erhältlich. Eine beeindruckende Silbermünze mit viel Charakter. Anders als der Kookaburra wird der Koala in einer jährlich unlimitierten Auflage geprägt, welches sich nach der jeweiligen Nachfrage richtet. Auch der Koala erscheint mit jährlich wechselndem Motiv.
sparing-edelmetalle-koala-silber-1kg-2014-vornDas sich das putzige Nationaltier Australiens dabei großer Beliebtheit erfreut, versteht sich fast von selbst. Der Erfolg der Münze kommt jedoch nicht von ungefähr. Die guten Erfahrungen, welche man mit dem Kookaburra gemacht hat, fließen auch in das Grundprinzip der Koala Silbermünze mit ein. Die Münze hat einen Wert, der gleichermaßen für Sammler und Anleger interessant ist. Sie wird im jeweiligen Erscheinungsjahr circa 1,50 € über den klassischen Anlagemünzen gehandelt, entwickelt allerdings im Laufe der Jahre einen überdurchschnittlich hohen Sammlerwert. Die Feinheit der Münze entspricht dem üblichen Wert von 999/1000.

Salzwasserkrokodil

Das Salzwasserkrokodil ist die jüngste Silber Anlagemünze der Perth Mint. Sie wurde erstmals im Jahr 2014 geprägt und wird mit einer maximalen Auflage von 1 Millionen Stück pro Jahr auf den Markt gebracht. Das Motiv der Münze ändert sich nicht. Aufgrund des äußerst gelungenen Designs der Münze sowie ihre ansehnlichen Grüße mit einem Durchmesser von 40,6 mm wird sie jedoch für ein Bullion Produkt recht teuer gehandelt. Wir betrachten Sie daher eher als etwas für Sammler und Liebhaber. Die Feinheit der Münze beträgt, wie bei Koala und Kookaburra, 999/1000.

Lunar

sparing-edelmetalle-lunar-affe-gold-1oz-vornMit der Einführung der Lunar Serie im Jahr 1999 ist der australischen Perth Mint ein wahrer Coup gelungen. Offenbar wollte man die positiven Erfahrungen, welche man mit der Känguru Serie gemacht hat, auf ein ganz neues Niveau bringen. Die Frontseiten der Lunar Münzen prägen die sogenannten Zodiac, die chinesischen Tierkreiszeichen, welche auf dem Mondkalender basieren. Bereits die erste Lunar Serie stach durch künstlerisch äußerst hochwertige Motive der einzelnen Tiere hervor und fand so schnell eine treue Gemeinde an Sammlern. Als man feststellte, dass die Münzen der älteren Jahrgänge über die Jahre enorm an Wert gewannen, wurden auch klassische Anleger auf die Münzen aufmerksam und so war es fast schon selbstverständlich, dass eine zweite Lunar Serie folgen musste. Diese übertrifft ihren Vorgänger nochmals um ein vielfaches in Bezug auf gelungene Designs und entsprechend viel verkauften Exemplaren. Das Prinzip von Känguru und Kookaburra ging auch hier vollends auf. Die Münzen der jeweils aktuellen Jahrgänge werden dabei relativ dicht am Spot gehandelt und sind nur geringfügig teurer als beispielsweise Krügerrand, American Eagle oder Maple Leaf. In Gold gibt es die Lunar Serie in fast sämtlichen üblichen Stückelungen bis hoch zu einem Kilogramm. Die Feinheit beträgt dabei den höchstmöglichen Wert von 999,9/1000. sparing-edelmetalle-lunar-ii-drache-silber-1oz-vornAuch die silberne Variante der Münz kann in sämtlichen gängigen Stückelungen erworben werden. Besonders beliebt sind dabei, neben der üblichen 1 Unzen Variante, vor allem die 10 oz. Version und 1 kg Version der Münzen. Die vom Metallpreis unabhängigen Wertsteigerungen der Münze können dabei beachtliche Ausmaße annehmen. Betrachten wir einmal den beliebtesten Jahrgang der Lunar 2 Serie mit dem Motiv Tiger. sparing-edelmetalle-lunar-tiger-gold-1oz-vornWährend ein Krügerrand derzeitig mit etwa 1100 € gehandelt wird, hat der Goldtiger einen derzeitigen Mindestwert von 1550 €. Die Silbermünze kann diesen Wert sogar noch übertreffen: während die meisten Bullion Münzen zurzeit mit etwa 17 € gehandelt werden, bietet der günstigste Händler den Tiger derzeitig mit 55 € an, was einer Wertsteigerung von über 200 % entspricht. Sie sehen, das Potenzial der Münze als Anlageprodukt ist überaus hoch. Darüber hinaus hat die Münze natürlich auch einen hohen Wert für Sammler. Sie ist überaus schön und in jedem Jahrgang gelungen. Sicher werden Sie die Münzen immer wieder gern aus dem Safe holen und sich von Zeit zu Zeit ihre Werte anschauen.

Ich hoffe, wir konnten ihnen mit diesem Beitrag einen kleinen Überblick über die wichtigsten Münzen der australischen Perth Mint verschaffen. Neben den genannten Exemplaren hat die Produktionsstätte selbstverständlich noch zahlreiche weitere Produkte im Sortiment. Diese sind neben anderen Sammler- und Anlagemünzen auch die beliebten Perth Mint Goldbarren mit dem Kängurumotiv, welche wir ebenfalls im Shop führen.

Ich verbleibe mit herzlichen Grüßen,
Ihr Oliver Sparing

Die Minen dieser Welt – Teil 2: Rand Refinery, South Africa

Sparing Edelmetalle präsentiert:
Die Minen dieser Welt

Im zweiten Teil unserer Serie “Die Minen dieser Welt” beschäftigen wir uns mit der Geschichte der heute weltweit viertgrößten Raffinerie!

Sehr geehrte Leser,

es geht weiter!
Sparing Edelmetalle stellt im Februar/März die wohl geschichtsträchtigste, weil im Gesamten betrachtet größte Raffinerie dieser Welt vor.
Freuen Sie sich auf viele kurzweilige Informationen, Hintergrundwissen, kleine Anekdoten und viel Interessantes rund um`s Thema Edelmetall.
Wir bereisen nun Afrika, genauer gesagt – Südafrika.

Neben Diamanten, Platin und Palladium ist Gold eines der wichtigsten Rohstoffe des Landes.
Über 90 Jahre galten die Minen Südafrikas als die ergiebigsten der Welt.

Zunächst ein paar Eckdaten:
Die Eröffnung der Rand Refinery fand im August 1920 durch eine Vereinigung von Bergbauunternehmen (Chambers of Mines) statt.
Bis 1993 war die Rand Refinery ein staatseigenes Unternehmen, wurde dann aber privatisiert. Das Unternehmen gehört heute den weltweit operierenden Bergbaugesellschaften AngloGold, Ashanti Gold Fields, DRD Gold sowie Avgold.

Sitz: Refinery Road, Industries West, Germinston/SA, ca. 15 km östlich von Johannesburg in der Provinz Gauteng.

Mitarbeiterzahl: ca. 500

Heutige Leitung: Howard Craig

Warum die bedeutendste Raffinerie der Welt?
Ganz einfach, bis heute wurden in der Rand Refinery seit ihrer Gründung ca. 50.000 Tonnen Gold raffiniert. Das entspricht rund 30 % des bis heute geförderten Goldes insgesamt!
95 % des in Afrika geförderten Goldes werden hier raffiniert.

Interessant – heutiges Golderz wird in Südafrika zum Teil in bis zu 4 km Tiefe abgebaut!
Das größte Problem dabei sind die Temperaturen um 70 Grad Celsius. Damit einer der größten Kostenfaktoren sind Klimaanlagen, damit die Kumpel unter Tage zumindest bei 30 Grad arbeiten können. Dennoch ist ihre Arbeit ein Knochenjob. Hier wird deutlich, warum Gold eben mehr Wert hat als vergleichbare Mengen Papiergeld.

Bereits im ersten Jahr nach Gründung, also 1921, erhielt die Rand Refinery die Zertifizierung der London Bullion Market Association (LBMA) für die Produktion von Good Delivery Barren, die ein Gewicht von 400 oz, also rund 12 kg, besitzen.

Den größten Bekanntheitsgrad erreichte die Rand Refinery allerdings durch den berühmten Krügerrand, dessen alleinige Lizenz zur Herstellung und Vermarktung sie bis heute innehat.

Der Krügerrand ist mit 60 Millionen produzierten Exemplaren die meistverkaufte Anlagemünze weltweit.

Dabei begann im Jahre 1967 mit 40.000 Exemplaren alles sehr bescheiden.
Alle damaligen Exemplare wurden noch mit manuellen Prägemaschinen produziert.
Bis heute haben sich weltweit nur ca. 300 Münzen der Qualität „prägefrisch“ aus dem Erstausgabejahr erhalten. Diese Münzen waren also nie im Umlauf und werden heute mit entsprechendem Zertifikat zu Höchstpreisen gehandelt. Eine absolute Rarität mit enormem Wertsteigerungspotential.
Sparing Edelmetalle besitzt einige dieser seltenen Exemplare und wird wenige davon im Jubiläumsjahr 2016 (50 Jahre Krügerrand) zum Verkauf anbieten. Weiterhin werden wir exklusiv edle Holzschatullen mit allen 50 Jahrgängen für Anleger, Liebhaber und Sammler anbieten. (außer 1997, aber dazu später…)

1967, was für ein Jahr…
Der 1964 begonnene Vietnamkrieg erlebte seinen ersten schrecklichen Höhepunkt, indem US – Soldaten Napalmbomben und das Pflanzenvernichtungsgift „Agent Orange“ über Vietnam abwarfen. Die Folgen entlaubter Bäume sind bis heute sichtbar.
Die Rolling Stones hatten mit „Ruby Tuesday“ einen Nr. 1 Hit in den USA, die Beatles standen in Großbritannien mit „Penny Lane“ auf Nummer 1, Johnny Cash veröffentlichte sein erstes Greatest Hits – Album mit Riesenhits wie „Ring of Fire“ und „I walk the Line“ und Elvis Presley heiratete Priscilla. 1967 kaufte er übrigens auch sein 163 ha Anwesen Graceland, in dem er bis zu seinem Tode lebte.

Und Südafrika 1967? Das heißt Apartheid, es herrschte strikte Rassentrennung zwischen Schwarz und Weiß.

Sie begann bereits Anfang des 20. Jahrhunderts, hatte ihre Hochphase von den 1940er bis zu den 1980er Jahren und endete 1994.
Das prominenteste Opfer was hier wohl Nelson Mandela.
Ab 1944 hatte er sich im African National Congress (ANC) engagiert. Aufgrund seiner Aktivitäten gegen die Apartheidpolitik in seiner Heimat musste Mandela von 1963 bis 1990 27 Jahre als politischer Gefangener in Haft verbringen.
1993 erhielt er für seinen lebenslangen Kampf gegen das Regime und die Rassentrennung den Friedensnobelpreis und wurde 1994 erster demokratisch gewählter schwarzer Präsident von Südafrika.

Aber weiter zu unserem eigentlichen Thema, dem Krügerrand und der Rand Refinery!

1967 bis 1979 gab es den Krügerrand nur als 1 oz Münze mit 31,1 g Feingoldgehalt.
Seit 1980 gibt es den Krügerrand auch als 1/2 oz, 1/4 oz und 1/10 oz.
Auf der Kopfseite der Münze ist das Profil von Paul Kruger sowie in zwei Schreibweisen das Herkunftsland Suid-Afrika / South Africa und auf der Rückseite das Prägejahr neben einem Springbock, der Münzname KRUGERRAND sowie der Feingoldanteil in Unzen (oz) aufgeprägt. Der Rand ist geriffelt, um gleich erkennen zu können, ob etwas abgefeilt bzw. die Münze manipuliert wurde.
Da es sich bei dem verwendeten Metall, im Gegensatz beispielsweise zur kanadischen Maple Leaf, nicht um eine aus 999,9 % Feingold geprägte Goldmünze, sondern um eine Goldlegierung handelt, ist der Krügerrand um einiges robuster. Münzen aus weichem Feingold zerkratzen sehr leicht, sodass diese, einmal der Schutzverpackung entnommen, äußerst behutsam und vorsichtig behandelt werden müssen. Anders der Krügerrand: Diese Münze ist durch die Legierungszugabe Kupfer so robust, dass sie über einen längeren Zeitraum als richtige Umlaufmünze verwendet werden konnte und auch wurde.

Charakteristisch für die leicht rötliche Farbe ist der Kupferanteil der Münze.
Dennoch verfügt der Krügerrand über eine Unze 999,9er Feingold, 31,104 Gramm, sowie zusätzlich 2,286 Gramm Kupfer. Daher sein Gesamtgewicht von 33,93 Gramm.
Weitere Besonderheit dieser Münze: sie verfügt als einzige Anlagemünze neben der mexikanischen Libertad über keinen aufgeprägten Nominalwert.

Der Wiener Philharmoniker z.B. hat einen Nennwert von 100 €. Das heißt, er ist offizielles Zahlungsmittel im EU – Raum und könnte dementsprechend eingesetzt werden. Nur, wer tut dies bei einem aktuellen realen Goldwert von ca. 1.100 € ?

Anders der Krügerrand. Man kann jederzeit und überall in Südafrika damit einkaufen. Der Wert orientiert sich dabei am täglich wechselnden realen Goldkurs. Nur bekommt man als „Wechselgeld“ natürlich kein Gold zurück, sondern südafrikanische Rand (die dortige offizielle Währung).
Ein großer Vorteil des Krügerrand ist die hohe Fungibilität gegenüber anderen Goldmünzen. Große Banken oder Edelmetallhändler nehmen weltweit meist problemlos auch größere Stückzahlen dieser Goldmünze nahe am Spotpreis ab.

Heute wird das Jahresvolumen von knapp 1 Mio. Münzen auf hochmodernen Industrierobotern produziert.
1991 lag die Jahresproduktion bei 280.000 Einheiten, 1978 im Rekordjahr bei 6 Millionen. Durch den weltweit apartheidbedingten Gold-Boykott sanken die Zahlen bis 1996 auf 9.834 geprägte Münzen. 1997 wurde die Produktion komplett eingestellt und erholte sich ab 1998 mit Wegfall des Boykotts zusehends. In dieser Phase konnte sich vor allem der in der US Mint geprägte „American Eagle“ als Alternative zum Krügerrand und eine Art Protestmünze etablieren. Im Jahre 2000 wurden bereits wieder 34.850 Krügerrand geprägt, heute knapp 1 Mio.
Zusehends großer Beliebtheit bei europäischen Anlegern erfreuen sich auch die 999,9er Elefant – Bars (Barren) der Rand Refinery in verschiedenen Größen. Aufgrund der hohen Nachfrage wird Sparing Edelmetalle diese kurzfristig in sein Programm aufnehmen.
Alle Barren werden im Blister mit aufgeprägten Seriennummern geliefert, die sich auch direkt auf den Barren wiederfinden.

Ich hoffe, Sie hatten Freude beim Lesen dieser Ausgabe.
Im Folgenden noch zwei spannende Videos über die Rand Refinery und die Herstellung von Good Delivery Barren 400 oz.

Im nächsten Blog widmen wir uns der Schweizer Valcambi – Raffinerie.
Denn:
Die Schweiz macht mit Gold glänzende Geschäfte. Der Goldhandel macht einen Drittel des Schweizer Außenhandels aus. Vier der größten Raffinerien der Welt stehen hier.
Herzlichst,
Ihr
Hendrik Sparing

Eurokrise spitzt sich zu – sichern Sie Ihr Vermögen!

Liebe Leser,

Dieses ist ein Zitat aus unserem Blog vom Dezember:

„Bleiben Sie uns und den Edelmetallen gewogen und freuen Sie sich über Ihre Bestände in dem Bewusstsein, alles richtig gemacht zu haben. Denken Sie aber auch an die nächsten Generationen Ihrer Familie, eine langfristige Planung hat noch niemandem geschadet. Die Kurse werden steigen, das ist sicher. Nur etwas Geduld ist wohl noch von Nöten.”

Ein brandaktuelles Thema, insbesondere nach den Entwicklungen der letzten Tage…

Gold gewinnt am 22.01.15 innerhalb von zwei Stunden um 5%, Silber ähnlich.
Seit 01. Dezember steigt der Wert des Goldes um satte 14% von 926€ auf 1.155€.

Haben Sie sich einmal gefragt, was das eigentlich für jeden Einzelnen von uns bedeutet?
Für Sie, für mich, für Ihre Kinder…

Was ist passiert?
Ich möchte es einmal stark vereinfacht und leicht verständlich zusammenfassen:

Am 22.01. verkündet die EZB (Europäische Zentralbank) bis 2016 1,1 Billionen (1.100 MILLIARDEN) Euro zu drucken und in den (kranken) Markt zu pumpen.
Was soll damit geschehen?
Der Plan sieht vor, Monat für Monat für 60 Milliarden Euro Staatsanleihen von Ländern der EU zu kaufen und somit den „Nehmerländern“, also denjenigen mit erheblichen wirtschaftlichen Problemen, unter die Arme zu greifen.

Eine eigentlich ehrwürdige Entscheidung, diesen Ländern durch zinsgünstige Kredite die Möglichkeit zu geben, Ihre Wirtschaftskraft und somit deren Wettbewerbsfähigkeit auf dem globalen Markt zu stärken.

Der große Pferdefuß an der Geschichte: Glauben Sie in allem Ernst, das das Geld zweckentsprechend eingesetzt wird?
Dass zum Beispiel die Griechen plötzlich völlig umdenken, Ihre Mentalität und ihre Lebensgewohnheiten völlig umkrempeln und Griechenland in absehbarer Zeit dadurch eine hochmoderne, wettbewerbsfähige Industrienation wird? Dass dort die extrem ungleich verteilten Vermögenswerte homogener verteilt werden und alle in einer Form der Solidarität das Land aus dem Sumpf holen?

Ich glaube es definitiv nicht, und Sie sollten auch erhebliche Zweifel anmelden.
Das Gegenteil wird eintreffen:
Die 1% der griechischen Bevölkerung, welche heute bereits mehr Vermögen angehäuft hat als der Rest der 99% Griechen zusammen, wird noch reicher und der Rest wird wohl den Gürtel noch enger schnallen müssen.

Vielleicht werden Sie nun denken “Griechenland ist weit und was geht`s mich an…”.

Aber was bedeutet diese EZB-Entscheidung für uns Deutsche?

Talfahrt des Euro gegenüber dem US Dollar, Verlust von Kaufkraft an allen Ecken und das Schlimmste:
Der renommierte Wirtschaftswissenschaftler Professor Max Otto bringt es klar und deutlich auf den Punkt:
„Die deutschen Sparer sind im Arsch!“.

Durch die Niedrigzinspolitik sind die deutschen Versicherer nicht mehr in der Lage, sinnvolle Produkte zur Altersvorsorge anzubieten.

Was heißt das aber genau:
Sie und ich und alle vertrau(t)en in der Vergangenheit der deutschen Regierung, den Versicherungen und den Banken, haben Jahre- und Jahrzehnte lang gespart und diesem (Finanz)-System vertraut.

Resultat: Rentenkürzungen durch die Hintertür durch Inflation und Wertverfall des Euro, versteckte Enteignung aller Bürger durch diese Entwicklung, ein nicht mehr gerechtfertigtes Vertrauen in die eigene Altersvorsorge, diese Regierung, die EU, in Banken und Versicherungen, das Finanzsystem und und und…

Im Grunde genommen muss man heute (leider) ALLES in Frage stellen und seine eigene Kapitalsicherung und Altersvorsorge auf den Prüfstand stellen.

Wie viele Bürger haben im Vertrauen auf Staat und Regierung in bestimmte Produkte der Altersvorsorge investiert? (kapitalbildende Lebensversicherungen, Rentenfonds usw.) und müssen nun tatenlos zusehen, wie das Ersparte immer weniger wird und die damals bei Abschluss der Verträge prognostizierten Auszahlungssummen immer mehr schmelzen.
Was kann man überhaupt noch erwarten, wieviel wird wohl ausgezahlt, wird überhaupt noch was ausgezahlt, wieviel wird die Währung zum Zeitpunkt der Auszahlung noch wert sein?

Alles brandaktuelle Fragen, auf die heute NIEMAND eine Antwort hat.

Verstehen Sie mich nicht falsch, ich möchte keine Weltuntergangsstimmung verbreiten, aber die gegenwärtige Entwicklung gibt zur Sorge Anlass und Sie sollten sich des Themas anehmen und Ihre Finanzkonzepte auf den Prüfstand stellen!

Nun stellt sich folgende Frage:
Wenn ich meine Lebensversicherungen im äußersten Fall sogar kündigen sollte, wenn ich weiterhin etwas für meine Altersvorsorge und damit Geld beiseitelegen möchte, um mir im Alter einen ähnlichen Lebensstandard und einen wohlverdienten Ruhestand ohne finanzielle Sorgen zu ermöglichen, was gibt es dann für Alternativen?

Man kann natürlich viel tun:

Geld bei den Banken festlegen fällt aus…
Zinsen ade, im Gegenteil, manche Banken verlangen gar einen Strafzins, wenn man Geld festlegen möchte. Heißt im Klartext, Sie müssen noch Geld mitbringen und an die Banken zahlen, damit die Ihr sauer erspartes Geld überhaupt nehmen.

Immobilien – kann man machen – birgt aber auch erhebliche Risiken.

Aktien, bekanntes Risiko, aber eine Möglichkeit!

Edelmetalle: die zur Zeit wohl interessanteste Alternative! Warum:

Die Erfahrungen der letzten Tage haben es uns wieder einmal gelehrt:
Edelmetalle überstehen jede Krise unbeschadet und bieten Sicherheit auf lange Frist!

- Egal, was kommt! -

Vertrauen Sie darauf und nutzen Sie die Möglichkeiten!
Sparing Edelmetalle wird Ihnen mit einem breiten Angebot, Zuverlässigkeit, hoher Produktqualität und günstigen Preisen dabei behilflich sein.
Selbst der größte Edelmetallinvestor der letzten Jahre, China, erlaubt seinen Bürgern seit kurzem den Besitz von Edelmetallen und animiert sie dazu, in Gold und Silber zu investieren.

Wir haben erlebt, was passiert, wenn so ein kleines Land wie die Schweiz urplötzlich und völlig unerwartet seine Ankopplung des Frankens gegenüber dem Euro aufgibt. Ein weltweites finanzpolitisches Erdbeben.

Nun fragen Sie sich einmal, was passiert, wenn China die Koppelung seiner Währung an den US Dollar aufgibt?
Dann ist es aus mit dem Dollar und den USA als Weltmacht und wir haben es plötzlich mit einem neuen Weltreich China zu tun, welches die Finanzmärkte dominiert.

Kommen wird dies mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit, stellt sich nur die Frage, wann…

Und:
Können wir dann als Privatpersonen überhaupt noch Edelmetalle erwerben, gibt es noch Gold und Silber auf dem freien Markt?
Die Reserven reichen nach heutigen Erkenntnissen noch rund 20 Jahre bei einer gegenwärtigen Förderleistung von 2.500 Tonnen pro Jahr.

Was wird dann? Eines ist sicher. Die Preise werden explodieren, die Nachfrage steigt erheblich, die Vorkommen sind begrenzt und die Kosten für die Förderung werden immer höher.

Und wenn Sie heute kaufen, werden Sie zu den Gewinnern dieser Entwicklungen gehören, versprochen!

Ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag und verbleibe wie immer

Freundlichst,
Ihr Hendrik Sparing

Die Minen dieser Welt – The Perth Mint Australia

Sparing Edelmetalle präsentiert:
Die Minen dieser Welt
Teil 1: The Perth Mint, Australia

Die Geschichte einer der bekanntesten Prägeanstalten der Welt…

Sehr geehrte Leser,

endlich ist es soweit:

Sparing Edelmetalle beginnt seine Informationsreihe über die führenden Minen und Prägeanstalten dieser Welt für Gold und Silber.
Freuen Sie sich auf viele kurzweilige Informationen, Hintergrundwissen, kleine Anekdoten und viel Interessantes rund um`s Thema Edelmetall.
Wir bereisen in den nächsten Monaten alle Kontinente dieser Welt. Starten wir heute im Land der Kängurus, in Australien!

Kurz ein paar Fakten:

Eröffnung der Perth Mint: 20.06.1899 nach zweijähriger Bauzeit.

Das Gebäude: Entwurf durch den Architekten George Temple Poole, bis heute eines der
beeindruckendsten Bauwerke der Kolonialzeit, steht unter Denkmalschutz

Gründer: John Forrest (1847-1918) Vermessungsingenieur und Entdecker, ab 1890
Premierminister des Bundesstaates Western Australia

Das britische Imperium war zum damaligen Zeitpunkt die größte Kolonialmacht der Welt.
Australien war in dieser Zeit britische Kolonie und Ende des 19. Jahrhunderts herrschte in Australien, insbesondere in Western Australia, Goldgräberstimmung.
Die Goldsucher William Ford und sein Freund Arthur Bayley entdeckten 1892 das noch heute legendäre Goldfeld „Coolgardie“ und schürften in weniger als zwei Monaten fast 400 Unzen Gold. Coolgardie war 1897 bereits drittgrößte Stadt Australiens und zog magisch Glücksritter aus aller Welt an.
Bereits 1855 (-1926) gründete die britische Royal Mint im Südosten des Landes die Sydney Mint und 1872 (-1970) dann als zweite Dependance die Melbourne Mint.
Beide Minen sind heute nicht mehr in Betrieb.
Der Beharrlichkeit von John Forrest ist es zu verdanken, dass die britische Regierung mit dem „Perth Mint Act“ vom 18.08.1895 der Errichtung der neuen Prägestätte Perth Mint ihre Zustimmung gab.
Nebenher gibt es heute noch die viel kleinere Royal Australian Mint.
Diese produziert heutzutage allerdings vorwiegend das Hartgeld der Australier.

Das britische Weltreich benötigte für seine zahlreichen Kolonien Unmengen Umlaufmünzen, die zu Beginn in England von der British Royal Mint hergestellt wurden.
Da sie damit völlig überlastet war, wurden o.g. drei Prägeanstalten in Australien geschaffen.

Bis 1933 befasste sich die Perth Mint ausschließlich mit der Raffination des geförderten Goldes in Western Australia und der Prägung von Sovereign Münzen. Diese 106.735.000 (!) (106 Millionen) geprägten Münzen waren im gesamten britischen Imperium anzutreffen.

Mit Ende des britischen Goldstandards im Jahre 1931 wurde auch die Produktion von Münzen komplett eingestellt.
Von nun an wurden vorwiegend Goldbarren hergestellt.
Die erste urkundliche Erwähnung eines „good delivery“- Barrens mit sagenhaften 400 oz (12,5 kg) findet sich im Jahre 1928. Seit 1931 werden diese Barren serienmäßig hergestellt. Sie finden sich allerdings fast ausschließlich in den Tresoren der Nationalbanken wieder. Privatinvestoren für derart große Barren finden sich eher selten. Einige russische Investoren kaufen allerdings auch heute diese Größen direkt bei der Perth Mint. Daher dort auch der Spitzname dieses Riesenbarrens – „Russenriegel“.
Wer die Möglichkeit hat, und auch Freude an so außergewöhnlichen Dingen, der kann auf dem Dubai Airport solch einen Barren hinter Panzerglas bestaunen.

Ab 1940, Australien war an der Seite Großbritanniens in den 2. Weltkrieg eingetreten, begann dann wieder die Produktion von Münzen, allerdings aus Kupfer.
Bis 1983 wurden 825 Millionen 2-Cent- Münzen, 230 Millionen 1-Cent- Münzen, 1,5 Millionen Schilling- Münzen und hunderte Millionen Pennies und Half Pennies geprägt.

1942 dann erfolgte die Loslösung von Großbritannien durch den „Statue of Westminster Adoption Act“ und Australien wurde zu einem eigenständigen Staat.

Mit Augenzwinkern fragt man sich natürlich, warum bis in die heutige Zeit auf ALLEN in Australien (und allen weiteren Commonwealth Staaten) geprägten Münzen auf der Vorderseite das Bild Ihrer Majestät Queen Elisabeth II. zu sehen ist.
Die britische Monarchie wird bis heute verehrt und es gibt unterschiedliche Meinungen, ob die Queen heute eigentlich auch australisches Staatsoberhaupt ist.

Dann 1957 ein bis heute unerreichter Paukenschlag:
Die bei der Perth Mint angestellten Physiker Alexander Osborne und Leo Hickey produzieren das reinste Gold der Welt, sechs/neuner -
das heißt, 999,999!
Heutiges hochreines Gold handelsüblicher Bullionmünzen oder Barren hat eine Reinheit von 999,9 oder in Ausnahmefällen 999,99 (kanadische Maple Leaf).

1987 erhielt die Perth Mint, deren alleinige Besitzerin heute die australische Regierung ist, durch den sogenannten „Gold Corporation Act“ die Erlaubnis, Barren und Münzen zu prägen und weltweit zu vermarkten.

Seither produziert die Perth Mint in erster Linie Anlagemünzen und Barren aus Gold und Silber in unterschiedlichsten Größen, für Sammler aber auch mit diversen Motiven.
Alle Produkte finden Sie unter www.perthmint.com.au
Nur einen Bruchteil der Palette finden Sie bei deutschen Händlern wieder. Hervorzuheben sind natürlich der Känguru – Barren von 1 g bis 100 g, das Gold-Känguru mit jährlich wechselnden Motiven, die Serie Lunar 1 und 2 mit Motiven des chinesischen Kalenders sowie in Silber diverse Größen des Koala und des Kookaburra.

Platin und Palladium spielen bei der Perth Mint eine eher untergeordnete Rolle.
Bei Auflage von 15.000 Stück in 3 Produktionsjahren wurden gerade mal 5.000 verkauft.

Hätten Sie`s gewusst???

Australien ist heute mit geschätzten 250 Tonnen Gold pro Jahr zweitgrößter Produzent hinter China weltweit.
Einen Großteil davon raffiniert die Perth Mint.
Der heutige Schmelzraum befindet sich in der Nähe des Flughafens von Perth. Dort wird pro Werktag ca. 1 Tonne Gold verarbeitet.
Allerdings muss man heute in Australien 1 Tonne Gestein zermahlen, um 1 Gramm (!) Gold zu gewinnen. Also täglich 1 Million Tonnen Steine und Geröll…
Was aber noch interessanter ist:
Auf nur rund 200 qm stehen bis heute in den Räumen der Perth Mint 9 Münzpressen, 8 handbetrieben, eine maschinell (deutsches Fabrikat von der Firma Gräbener aus Nepthen im Sauerland).
7 Chinesinnen und eine Inderin prägen täglich 800 kg Gold zu Münzen, jeder Rohling wird 3x gepresst. Alles Handarbeit!
Jede Mitarbeiterin produziert aus Rohlingen pro Schicht rund 3.500 Goldmünzen. Tag für Tag…

Dennoch, Jack Daniels Tennessee Whisky lässt grüßen, alles sehr beschaulich, wie vor hundert Jahren, wie aus der TV- Werbung.

Last but not least:

Im Oktober 2011 stellte die Perth Mint der Öffentlichkeit die weltweit größte jemals hergestellte Münze, ein Red Kangaroo, vor. Gewicht 1 Tonne (1.000 kg), Durchmesser rund 1 m, Dicke 13 cm, nach aktuellem Kurs ein Münzwert von ca. 35.000.000 €. Das Video der Herstellung können Sie sich unter folgendem Link gerne bei Youtube anschauen:

Herzlichst,
Ihr Hendrik Sparing

Jahresrückblick 2014

Liebe Leser,

die Zeit vergeht wieder einmal wie im Flug, der letzte Blog kam im April…
Und dieser Sommer/Herbst war für uns wohl einer der Arbeitsreichsten seit Jahren.
Daher entschuldigen Sie bitte meine zurückhaltende Schreibtätigkeit in den letzten Monaten!

Als Erstes natürlich meinen ganz herzlichen Dank an Sie, liebe Kunden, dass Sie uns dieses Jahr wieder die Treue gehalten haben und uns Ihr Vertrauen geschenkt haben.
So konnten wir wieder unzählige kleine und größere Vermögenswerte durch den Kauf von Edelmetallen in Sicherheit bringen und Menschen erfreuen.
Fast 200.000 verkaufte Münzen und Barren in Gold, Silber, Platin und Palladium sprechen für sich!
Immer öfter rufen uns besorgte Großeltern an, die gerne etwas für die Altersvorsorge ihrer Enkel tun möchten, aber keine sicheren und doch langfristig profitablen Lösungen finden. Das früher so begehrte Sparbuch der Sparkasse Ihres Vertrauens hat ja schon seit Langem ausgedient.

Trotz aller Unkenrufe und trotz aller Schwankungen am Markt haben sich Edelmetalle, wie auch in den Jahren zuvor, als sicherer Hafen einen Platz als eine der Säulen der Vermögenssicherung/ Altersvorsorge erhalten. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Man darf natürlich den Glauben an Gold und Silber auch bei temporären Kursstürzen nicht verlieren. Im Gegenteil,
wenn alle verkaufen, gilt es den richtigen Zeitpunkt zu erkennen, um zu kaufen!

Was für ein Jahr…
Krimkrise, schlechte Arbeitsmarktzahlen aus den USA, negative Wirtschaftszahlen aus Japan, wiederum massive Preismanipulationen bei Gold und Silber, damit einhergehend erfolgreiche Klagen gegen Barclays mit drakonischen Strafen und der Deutschen Bank als zwei der fünf Banken der Londoner Bullion Market Association und und und …

Dann die (erwartete) Nachricht, Russland hat alleine im dritten Quartal 2014 rund 55 Tonnen Gold und damit mehr als weltweit alle anderen Nationalbanken zusammen gekauft, seine Jahresproduktion landeseigenen Goldes auf irrsinnige 218 Tonnen Jahresproduktion gesteigert und nun kommt`s:
Kursverfall des Rubel, fallende Ölpreise und damit einhergehend der erste Goldverkauf seit 10 Jahren mit einem Volumen von 4,3 MILLIARDEN Euro binnen einer Woche zur Stützung des Rubels.
So schnell ändern sich die Zeiten…

Und zum Schluss das (leider verpasste) Märchen eines kleinen benachbarten Bergvolkes, das die einmalige Chance hatte, durch eine Volksabstimmung den eigenen und damit in Folge den weltweiten Finanzmarkt zu disziplinieren.
Nun ja, manche Märchen werden wahr, manche leider nicht.
Stattdessen: Die Druckmaschinen der Notenbanken werden weiter fleißig angeworfen und neue Milliarden in den kranken Markt gepumpt.
Bitte stellen Sie sich doch mal die einfache Frage:
Wenn morgen doppelt so viel Geld vorhanden und somit im Umlauf ist, sind wir dann plötzlich doppelt so reich? Sie und ich und jeder von uns?
Durch Nichtstun? Durch schnödes Drucken von wertlosem Papier? Ohne Arbeitskraft und ohne Leistung? Wohl eher nicht…
Stellt sich die berechtigte Frage: Wem nutzt dieser Irrsinn?
Nur die unkalkulierbaren Folgen dieser Politik will keiner sehen, alle vertrauen weiterhin diesem Wahnsinn, nach dem Motto, es wird schon gutgehen. Zumindest so lange ich lebe.

Was spricht gegen eine 20% goldgedeckte Währung in der Schweiz? Und die Lagerung im eigenen Land?
Dies war früher sogar in den USA gängige Praxix – früher – !
Wir sehen die zaghaften Folgen dieser nicht neuen Idee auf die benachbarten Länder übergreifen. Plötzlich wollen alle ihr Gold ins eigene Land zurückholen. Deutschland, Frankreich, Holland, Belgien. Stellt sich nur die Frage, wo ist es und:
Ist es überhaupt noch da???
Bestes Beispiel ist wohl Deutschland:
Natürlich war eine Delegation von Spezialisten in New York und hat einen rappelvollen Tresor vorgefunden. Aber, wessen Gold lagert dort eigentlich, wie viel lagert dort? Alles Fragen, auf die es bis heute keine eindeutigen Antworten gibt.

Was bringt also die nähere und fernere Zukunft? Wie geht es weiter mit dem Euro? Wie geht es weiter mit dem weltweiten Wirtschafts- und Finanzsystem?
Werden wir den Herausforderungen einer stetig steigenden Weltbevölkerung mit entsprechendem Ernährungsbedarf, dem Umweltschutz, dem Thema Trinkwasser für alle (Sao Paolo Brasilien…) gerecht? Das kann heute niemand mit 100%iger Sicherheit bejahen.
Bemühungen sind zweifelsfrei da, aber…

Eines ist und bleibt sicher: Edelmetalle werden auch in Zukunft nichts von ihrer Faszination und ihrer Sicherheit für den Einzelnen und der Gesellschaft verlieren.

Letzte Nachricht vom Dezember 2014 aus dem deutschen Bundestag:
Ein (Volks)-Vertreter äußerte einen Vorschlag, darüber nachzudenken, wie man den deutschen Bürgern die privaten Edelmetallbestände kurzfristig abkaufen könnte und forderte, zu prüfen, wie hoch das finanzielle Angebot der Bundesregierung ausfallen müsse, damit die Bürger verkaufen.
Ohne Kommentar meinerseits! (Zur Info, die deutschen Privatanleger haben alleine im Jahr 2014 rund 230 Tonnen Gold gekauft.) Klar, das die Regierung dieses gern hätte, oder?

Es bleibt also spannend!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, liebe Leser und Kunden, ein besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins neue Jahr und für dieses viel Gesundheit, Schaffenskraft und Lebensfreude!

Bleiben Sie uns und den Edelmetallen gewogen und freuen Sie sich über Ihre Bestände in dem Bewusstsein, alles richtig gemacht zu haben. Denken Sie aber auch an die nächsten Generationen Ihrer Familie, eine langfristige Planung hat noch niemandem geschadet. Die Kurse werden steigen, das ist sicher. Nur etwas Geduld ist wohl noch von Nöten.

Und, versprochen, ab Januar geht es mit den führenden Minen dieser Welt los! Wir stellen vor, vermitteln Eindrücke über die Arbeit in den Minen und werden allerlei interessante Informationen rund ums Edelmetall an Sie weitergeben.

Freundlichst,
Ihr Hendrik Sparing

Krimkrise und Edelmetallkurs

Liebe Leser,

die Zeit vergeht wie im Flug, der letzte Blog kam Anfang Januar!

Vom „Umsatzloch“ zum Jahresanfang war nichts zu spüren, unerwartete Steigerungsraten im zweistelligen Bereich die Realität.
In zahllosen Gesprächen mit Kunden spürt man doch die zusehende Verunsicherung in Bezug auf das gegenwärtige Finanzsystem, das Vertrauen in die Politik, den Euro und den Dollar im Besonderen und die nicht unbegründete Flucht in Edelmetalle, Immobilien, Schweizer Franken etc.
Immer mehr zählen wir neuerdings auch Kleinanleger zu unseren Kunden, die sinnvollerweise zumindest ein paar hundert oder tausend Euro in Edelmetallen anlegen.

Und auch die Eltern oder Großeltern, die monatlich einen kleinen, dafür aber regelmäßigen Betrag für die Kinder/Enkel in Edelmetalle investieren und eben nicht in eine kapitalbildende Lebensversicherung wie noch typisch in den 60ern und 70ern oder das klassische Sparbuch bei der Sparkasse eröffnen, werden immer mehr.
Soviel steht fest – die Enkel werden sich eines Tages freuen!

Betrachtet man die Kursentwicklung seit Jahresbeginn, so ist Silber als stabil zu betrachten, wenn auch absolut unterbewertet.
Bei Gold eine positive Kurskorrektur von 1.239$ auf 1.303$.

Schaut man sich allerdings die Entwicklung genauer an, so kann man keinesfalls von einer linearen Steigerung sprechen. Temporäre Kursstürze und dann wieder extreme Aufwärtskurven in Größenordnungen von bis zu 500$/Tag pro Kilogramm Gold stellen nach wie vor eine besondere Situation dar.
Hier kommt dann die Meldung „Klage vor US- Gericht wegen möglicher Preismanipulation gegen die in der „London Bullion Market Fixing Ldt.“ vereinten Großbanken“ (unter anderem die Deutsche Bank) nicht von ungefähr.

Auch gibt die Kursexplosion zwischen dem 05.03. und dem 18.03.2014 Anlass zum Nachdenken.
Auslöser war die (wirtschaftlich betrachtet) doch eher unbedeutende Krimkrise.
Davon ausgehend, dass die Ergebnisse des Volksentscheides nicht oder nur geringfügig manipuliert waren, frage ich mich ernsthaft: Warum macht die internationale Politik soviel Aufhebens um dieses Thema?
Wenn die Bürger mehrheitlich lieber zu Russland gehören möchten, sollte man das einfach akzeptieren?

Man fragt sich zu Recht, wenn so ein doch relativ unbedeutendes regionales Ereignis den Kilo-Goldpreis um 2.800$ steigen lässt, wie reagiert der Edelmetallmarkt auf mögliche kommende wirkliche Krisen?
Freuen wird sich nur ein kleiner, erlesener Kreis! Nämlich die Anleger, die rechtzeitig in Edelmetalle investiert haben.
Hier schließt sich nun der Kreis und es wird verständlich, warum auch andere Händlerkollegen alle Hände voll zu tun haben.
Wir wollen hier natürlich keine Weltuntergangsstimmung verbreiten, nur sollte man mit offenen Augen die weltweiten Entwicklungen beobachten.
Und die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte haben Eines ganz deutlich gemacht: Besitzer von Edelmetallen haben historisch gesehen alle Krisen besser überstanden als alle Anderen.

In den kommenden Monaten starten wir eine Informationsreihe zum Thema Goldabbau/-förderung. Wir werden Ihnen alle namhaften Minen vorstellen und auf regionale Besonderheiten eingehen, die Historie beleuchten und auch das Thema Silber nicht vernachlässigen.

Beginnen werden wir im Mai mit der australischen Perth Mint.

Freuen Sie sich mit uns auf alles Kommende und genießen Sie den Start in den Frühling!

Freundlichst,
Ihr Hendrik Sparing

Weihnachtshype und Differenzbesteuerung – welches Schicksal hat Silber als Anlagemetall zu erwarten?

Sehr geehrte Kunden,

Weihnachten liegt nun schon wieder hinter uns. Daher möchte ich mich persönlich bei Ihnen für Ihr Vertrauen in unser Unternehmen und in Ihre Treue im letzten Jahr bedanken. Nur durch Sie haben wir es geschafft, uns als Newcomer in der Riege der deutschen Edelmetallhändler ganz vorne zu etablieren.

Einige der großen etablierten Händler stehen nach den jüngsten Kursrückgängen in 2013 vor einem Scherbenhaufen, junge Händler mit neuen Strategien gewinnen zusehends Marktanteile.

2014 steht die gesamte Edelmetallbranche vor riesigen Herausforderungen.
Die Neuregelungen der Besteuerung von Silbermünzen sind nur eines von vielen Themen.

Was passierte in den letzten Wochen? Alle haben es vorausgesagt und mit voller Wucht ist es auch eingetreten: Der „Mega-Run“ auf Deutschlands beliebteste Silbermünze „Wiener Philharmoniker“.

Werden deutschlandweit normal ca. 250.000 Unzen pro Woche verkauft, lag das Tagesvolumen ab Mitte Dezember bei 645.000 pro Tag! Also über 4,5 Mio. Einheiten pro Woche!!!

Da ist es normal, dass einige Händler bereits nach einigen Tagen die Hände gehoben haben.
Bis zu 100 m lange Schlangen vor renommierten Münzhäusern in Hamburg, Berlin und München.
Der totale Ausverkauf!

Der Grund liegt auf der Hand. Ab dem 01.01.2014 wird die Besteuerung von Silbermünzen in Deutschland auf Grund von EU-Richtlinien neu geregelt.

Für Sie als Endkunden bedeutet das, dass ab Jahresbeginn alle in den EU-Staaten geprägten Silbermünzen mit nun 19% Mehrwertsteuer belegt werden (bisher ermäßigt 7%).
Dies gilt unter anderem für den „Wiener Philharmoniker“ und die „Britannia“, zwei der begehrtesten Anlagemünzen.

Alle außereuropäisch geprägten Münzen unterliegen ab Jahresbeginn der sogenannten Differenzbesteuerung.
(Also American Eagle, Andorra Eagle, China Panda, Cook Islands, Känguru, Kiwi, Koala, Kookaburra, Libertad, Lunar1 und Lunar2, Maple Leaf und Wildlife Kanada)

Dies bedeutet für uns als Edelmetallhändler, dass nur die Differenz zwischen Einkauf und Verkauf (also unsere Marge) mit 19% versteuert wird.

Für Sie als Endkunden wird sich daher im Vergleich zum Jahr 2013 preislich nicht viel ändern.
Dies dürfte natürlich für die bisher beliebteste Silbermünze „Wiener Philharmoniker“ das voraussichtliche Ende bedeuten – es sei denn, die Münze Österreich lässt künftig außerhalb Europas prägen…

Wie geht es weiter mit der Kursentwicklung bei Gold und Silber, wie werden die Händler damit umhegen, was erwartet uns generell 2014?
Alles hochspannende Fragen, auf die es zum jetzigen Zeitpunkt keine Antwort gibt.

Ich wünsche Ihnen jedenfalls für das neue Jahr 2014 alles nur erdenklich Gute, viel Gesundheit, persönliches Glück, Schaffenskraft und berufliche Erfolge!

Vertrauen Sie aber in jedem Fall weiterhin der Kraft und der Beständigkeit der Edelmetalle und bleiben Sie uns gewogen.

In diesem Sinne verbleibe ich wie immer

Freundlichst,
Ihr Hendrik Sparing

Vermögenssicherung mit Edelmetallen – eine Analyse der Schlagzeilen

Liebe Leser,

neuer Monat – ähnliches Thema!
Vermögenssicherung mit Edelmetallen, eine never-ending-Story…

Als erstes möchte ich allen Interessierten mit Goldreporter.de eine Seite im Netz ans Herz legen, auf der Sie völlig kostenlos einen Newsletter bestellen können.
Sie erhalten dann 1-3 x wöchentlich neueste Informationen rund um das Thema Edelmetalle, kompakt und kompetent.

Lassen wir heute vorab erst einmal die unbestreitbaren Fakten aus den letzten Ausgaben auf uns wirken!

Ich beobachte natürlich permanent den Markt für Sie und stoße dabei seit ca. einem Jahr laufend auf folgende Überschriften bzw. Themen:

- weltweites Goldangebot fällt
- Australiens Goldproduktion im ersten Quartal rückläufig
- Australiens Goldproduktion fällt zum dritten Mal in Folge
- Goldförderung fällt in Südafrika erneut um 6,4%
- Kostendruck belastet Förderung in Südafrika
- London Bullion Market handelt mit immer weniger Gold
- Goldproduktion in den USA rückläufig
- Minen fordern 1.600 US-Dollar pro Unze, um rentabel arbeiten zu können

Das kennen Sie doch in ähnlicher Form von deutschen Bauern beim Thema Milchpreis, oder?
Nur, Kuhherden kann man beliebig vergrößern, Gold lässt sich nicht vermehren. Im Gegenteil, die Förderung wird immer schwieriger.

Dies ist die eine Seite der Medaille.
Nun zur Anderen:

- Barclay´s eröffnet neuen Goldspeicher in London
- Indien importiert im 3.Quartal deutlich mehr Gold
- Hongkong erhält riesigen Goldspeicher mit 1.000 Tonnen Lagerkapazität
- China plant 2014 den Kauf von 220 Tonnen und deckt sich somit weiter massiv mit Gold ein
- China erlaubt seinen Bürgern erstmals den Privatbesitz von Gold
- Zentralbanken kaufen im ersten Quartal 22% mehr Gold
- Deutschland kauft im dritten Quartal 32 Tonnen Gold
- Russland kauft Gold im dreistelligen Tonnenbereich

Nach den Gesetzten der Mathematik, der wissenschaftlichen Ökonomie und den Gesetzen des freien Marktes kann das nur eine Schlussfolgerung geben:

Weltweit massiv steigende Nachfrage, Verknappung des Angebotes, Explosion der Förderkosten und damit erhöhter Druck auf die Minen!
Eigentlich müssten die Preise explodieren…

Aber: seit einem Jahr passiert genau das Gegenteil.
Sie fragen – und das mehr als berechtigt: Warum ist das so?

Darauf hat allerdings kein einziger Mensch auf dieser Welt eine umfassende, allgemeingültige und logisch nachvollziehbare Antwort. Zu komplex ist dieses Thema, zu undurchsichtig die Strategien der großen Anleger, Manipulationen des Marktes darf man mehr als vermuten.

Aber, halten wir uns weiter an die Fakten:

Bisher wurden weltweit geschätzte 155.000 Tonnen Gold gefördert.
Übrigens: Alles Gold dieser Welt passt in einen Würfel von 25x25x25m!
Die größten Förderländer sind China (13,1%), Australien (10%), USA (8,8%), Russland (7,4%) Südafrika (7,0%) und Peru (5,6%).
Gegenwärtig werden weltweit jährlich rund 2.700 Tonnen Gold gefördert. Bereits heute ist der Aufwand dafür immens, man stößt in 5 km Tiefe bereits an die technisch darstellbaren Grenzen der Förderung.
Für 1 Gramm Gold muss heute rund 1 Tonne Gestein zertrümmert und zu Gesteinsmehl verarbeitet werden, für eine Münze von einer Größe von 1oz (31,104 g) also beachtliche 31 Tonnen Gestein!
Pro Unze geben die führenden Minen heute Kosten, die sogenannten „Cash Costs“, in Höhe von rund 1.000 US-Dollar an.
Die großen Minen dieser Welt investieren Milliarden Dollar in neue Technologien. Dennoch wird eines Tages, ähnlich dem Öl, der Kohle und anderen Rohstoffen, die Förderung von Gold – weil einfach zu aufwändig und zu teuer – eingestellt werden.

Und das bei extrem ansteigender Nachfrage durch steigende Weltbevölkerung, steigendem Wohlstand – insbesondere in China – und den traditionell größten Abnehmern von Gold Indien und Pakistan.

Ich möchte diese historisch außergewöhnliche Situation nicht kommentieren, sondern die Fakten einfach auf Sie wirken lassen.

Analysieren SIE die Situation, denken SIE darüber nach und ziehen SIE Ihre Schlüsse daraus.

Natürlich können Sie argumentieren:
„Im Oktober 2010 stand der Goldspot bei 945€ und ich habe die Unze Feingold für rund 1.000€ gekauft. Heute, vier Jahre später, steht der Spot wieder bei 950€ und die Unze kostet wieder um 1.000€. Also habe ich in den letzten drei Jahren NICHTS mit meiner Anlage verdient.“
Mit Immobilien, Aktien oder dem schnöden Sparkassen-Sparbuch hätte ich mehr verdient…

Falsch!

Natürlich können Sie zocken, aber dabei auch alles verlieren.
Oder Sie freuen sich wirklich über 1% Zinsen auf Ihrem Sparbuch.
Alleine durch die schleichende Inflation sind Ihre 1.000€ von 2010 heute vielleicht noch 950€ wert.
Den Barren oder die Münze von damals haben Sie immer noch in seiner reinsten und schönsten Form.
Was wäre gewesen, wenn das Experiment mit dem maroden Griechenland schief gegangen wäre und der Euro über Nacht verschwunden wäre?
Den Barren oder den Krügerrand hätten Sie noch immer!

Ich argumentiere:
Sie hätten ja Ihr Gold im Herbst 2012 verkaufen können. Dann hätten Sie in zwei Jahren aus 1.000€ plötzlich 1.400€ gemacht.
40% Gewinn in zwei Jahren – ohne jegliches Risiko
Dies haben Sie aber nicht getan – was auch gut so ist!
Denn Eines kann ich Ihnen hier und heute versprechen: halten Sie Ihre Bestände und füllen Sie auf, was geht. Die nächste Preisexplosion kommt!
Keiner weiß, wann, aber sie kommt. Also Geduld und Vertrauen ins gelbe Metall, Sie werden noch Ihre Freude haben. Und dann denken Sie an diese Zeilen zurück und müssen sich eingestehen:
Der Mann hatte Recht.

Ich würde mich freuen, wenn auch Sie sich vom Goldfieber anstecken lassen würden und der Leidenschaft für das gelbe Metall erliegen.

Übrigens, hätten Sie´s gewusst?
Die Schweiz ist goldtechnisch das reichste Land der Welt. Der Staat hat so viel Gold gehortet, dass jeder Bürger hochgerechnet rund 133 Gramm Feingold im Safe hat. Somit hat jeder Schweizer vom Baby bis zum ältesten Senior rund 3.400€ auf der „hohen Kante“.
In Deutschland sind das magere 270 €.

Nun entlasse ich Sie mit vielen Fragen, aber hoffentlich auch mit neuen Erkenntnissen, ins wohlverdiente Wochenende.

Der nächste Blog erscheint Mitte Dezember, also in der tiefsten Vorweihnachtszeit.
Ich freue mich jedenfalls jetzt schon auf Frost, Lebkuchen, Glühwein und Weihnachtsmarkt.

Sie finden in unserem Shop einige Ideen und Geschenkboxen mit verschiedenen Münzmotiven.
Für Neueinsteiger, Anleger, Sammler, für den kleinen und den ganz großen Geldbeutel.
Aber egal, ob Sie Ihre(n) Liebste(n) mit unserer Maple Leaf – Geschenkbox mit 4x 1oz Gold, Silber, Platin und Palladium oder einem 400 oz – „Good Delivery“ Barren (über 12kg reinstes Gold) überraschen möchten, ich wünsche Ihnen jetzt schon eine besinnliche Vorweihnachtszeit und verbleibe wie immer

Freundlichst,
Ihr
Hendrik Sparing

Edelmetalle – eine bewährte Alternative für die Sicherung Ihrer Zukunft!

Liebe Leser,

bei dem heutigen Thema werden Sie denken,
„nicht schon wieder das leidige Thema Altersvorsorge“…

Viele Menschen machen sich darum überhaupt keine Gedanken. Warum auch, ist ja noch lange hin…

Und über das Thema Rente, kapitalbildende Lebensversicherungen, Aktien, Immobilien usw. ist mit allem Für und Wieder sicherlich genug geschrieben worden.

Ebenso erschreckende Analysen zur wahrscheinlichen Altersarmut für einen Großteil der Bevölkerung!

Aber gerade deshalb möchte ich Ihnen einen gedanklichen Anstoß geben, sich des Themas erneut anzunehmen und Ihre Strategien zu überdenken. Nach wie vor sind sich alle Experten darüber einig, als Empfehlung einer ausgewogenen Altersvorsorge 10-20% seines Portfolios in Edelmetallen anzulegen. Denn egal was auch kommen mag, die Edelmetalle behalten – und das ist historisch belegbar – immer Ihren Wert. Egal ob Inflation, Wirtschaftskrise, Umweltkatastrophen oder gar militärische Auseinandersetzungen – mit Ihren Edelmetallen sind Sie langfristig immer auf der sicheren Seite!

Warum aber zu diesem Zeitpunkt?

Der aktuelle Gold- und Silberkurs, welcher heute auf dem Niveau vom Juni 2010 liegt, macht es möglich.
Warum aber ist der Goldkurs innerhalb des letzten Jahres so dramatisch um fast ein Drittel eingebrochen?
Selbst Börsenprofis und ausgewiesene Edelmetallexperten kommen hier zu unterschiedlichen Ergebnissen.
Fakt ist allerdings, dass die Nachfrage nach Edelmetallen nicht eingebrochen, sondern eher gestiegen ist, was in der Theorie einen weiter steigenden Preis zur Folge haben müsste.
Es ist also von massiven Marktmanipulationen einiger mächtiger Institutionen auszugehen.

Und wenn dann noch ein Börsenguru plötzlich mehrere Tonnen seiner Edelmetallbestände veräußert, schreit die gesamte Edelmetallbranche auf!
Das er kurze Zeit später alles wieder zum 30% geringeren Preis zurückgekauft hat, wird gerne verschwiegen. Die Folge: Millionengewinne!

Und gerade deshalb ist jetzt der beste Zeitpunkt, seine Edelmetallbestände aufzufüllen oder mit der Anlage eines Gold- oder Silbervermögens zu beginnen. Denken Sie an IHR Alter, aber vielleicht auch an die nächsten Generationen. Gold, von dem in der Regel keiner weiß außer Ihnen selbst, aus dem eigenen Safe weiterzuvererben ist sicher leichter als Immobilien, ein dickes Bankkonto oder Ähnliches.

Wie antwortete mal ein durch Immobilien sehr reich gewordener Jude in einem Gespräch auf die ihm gestellte Frage hin, wann der beste Zeitpunkt sei, Immobilien zu erwerben?
Seine Antwort: “Wenn Blut auf den Straßen fließt…”

So ähnlich ist die Situation heute bei den Edelmetallen. Noch vor einem Jahr lag der Goldspot bei rund 1.350 € pro Unze und die Leute haben gekauft, als ob sämtliche Minen morgen schließen würden. Natürlich immer in der Annahme – und alle Prognosen deuteten darauf hin – das die Unze innerhalb kürzester Zeit die 2.000-er Marke überschreiten würde. Heute kostet die Unze um 960€ und viele schauen sich plötzlich wieder nach Aktien um.

Schwimmen Sie gegen den Strom, lassen Sie sich von der allgemeinen Stimmung nicht anstecken, vertrauen Sie einfach dem Jahrtausende währenden Mythos Gold und freuen Sie sich im Inneren, wenn die Kurse steigen. Dann haben SIE zumindest alles richtig gemacht!

Der Kilobarren Gold kostete vor einem Jahr um 44.000€, heute ist er für etwas über 31.000€ zu haben.

Wir haben also einen historisch niedrigen Gold- und Silberpreis zu einem wahrscheinlich nicht wieder kommenden Zeitpunkt, um sich des Themas Edelmetalle anzunehmen und massiv zu investieren.

Folgen wir aber nicht irgendwelchen Prognosen, sondern setzen wir einfach den gesunden Menschenverstand ein.

Eines ist sicher, die Nachfrage nach Gold und Silber wird sich weltweit schon allein aufgrund einer steigenden Weltbevölkerung und wachsendem Wohlstand massiv erhöhen.
Und klar ist auch, dass die künftige Förderung von Gold und Silber immer teurer wird.
Schon heute muss man über eine Tonne Gestein bewegen und zertrümmern, um 1 Gramm(!) Gold zu fördern!
Schaut man sich die Jahresberichte führender Goldminen an, stößt man auf Förderkosten von rund 1.400 US-Dollar pro Unze. Beim gegenwärtigen Goldpreis arbeiten also alle Minen momentan mit Verlust. Dies kann und wird nicht so bleiben. Erste Minen wurden bereits geschlossen.
Nur – wenn kein Gold mehr gefördert werden würde und die Nachfrage weiter steigt, explodieren die Preise. Irgendwann…
Aber egal, ob heute, morgen oder in 3 Jahren, mit einem heutigen Einstieg ins Edelmetall sichern Sie sich langfristig wahre, beständige Werte mit extrem hohem Wertsteigerungspotential!
Unser Team von Sparing Edelmetalle gibt täglich sein Bestes, um Ihnen die günstigsten Preise und einen möglichst komfortablen und einfachen Bestellvorgang zu ermöglichen.

Freundlichst,
Ihr Hendrik Sparing

Erhöhung des Steuersatzes für Silber

Liebe Leser,

nun kommt, was alle Edelmetallliebhaber, Händler, Sammler und Anleger seit Langem befürchtet, aber auch erwartet haben:

Silbermünzen werden ab dem 01.01.2014 mit dem vollen Steuersatz, derzeit 19%, belegt. Der bisherige, ermäßigte Steuersatz von 7% entfällt ab diesem Zeitpunkt.
Für Silberbarren wurden ohnehin bereits 19% Mehrwertsteuer fällig.

Somit hat Vater Staat wieder einmal ein „Schlupfloch“ geschlossen. Dies werden auch unsere österreichischen, polnischen und skandinavischen Kunden sehr bedauern, müssen sie doch bereits heute in ihren Heimatländern den vollen Steuersatz bezahlen (teils über 20%…).

Der Deutsche Bundestag hat in der Sitzung am 06.06.2013 den Gesetzesentwurf zur Umsetzung der Amtshilferichtlinie sowie zur Änderung steuerlicher Vorschriften angenommen. Silbermünzen werden also ab dem 01.01.2014 um 11,2% teurer.

Anleger und Sammler haben allerdings noch ein halbes Jahr Zeit, Ihre Bestände zum günstigen Kurs aufzufüllen. Dies dürfte in Kürze die Nachfrage an Silber und somit auch den momentan seit Jahren günstigsten Preis erheblich nach oben treiben.
Ein kurzes, erläuterndes Beispiel:

Noch vor einem halben Jahr war die 1kg Silbermünze Koala nicht unter 860 € zu haben. Heute kostet sie gerade einmal 550 €. So günstig wie zuletzt im Dezember 2010! Mit etwas Glück wird der Preis in absehbarer Zeit noch etwas weiter sinken, dies allerdings wahrscheinlich nur kurzfristig.

Steht aber dann im Januar die Anpassung der Mehrwertsteuer bevor, kann man davon ausgehen, dass alleine durch die erhöhte Nachfrage der Preis, zumindest bei deutschen Händlern, erheblich steigen wird.
Gehen wir am 31. Dezember 2013 mal von einem hypothetischen Verkaufspreis von 750€ aus, kostet diese Münze einen Tag später 834,11€.

Eine Verteuerung um 84 € über Nacht für EINE EINZIGE Münze von einem Kilo Silber!

Wir können unseren Kunden also nur empfehlen, die jetzige Situation auszunutzen. Lilian Harvey hat`s schon 1931 besungen:
“Das gibt`s nur einmal, das kommt NIE wieder…”

Freundlichst,
Ihr Hendrik Sparing